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sábado, 20 de junho de 2015

Museumsbau, Künstlerhaus Marktoberdorf, Als Werkstatt, Fabrik oder Labor dient das Künstlerhaus nicht nur als Ort der Ausstellung, sondern auch der Herstellung von Kunst. - - Museum, Künstlerhaus Marktoberdorf, as a workshop, factory or laboratory Künstlerhaus serves not only as a place of exhibition, but also the production of art.

Mit seiner klaren, kubischen Klinkerarchitektur ist es ein einzigartiger Museumsbau. 

Als Werkstatt, Fabrik oder Labor dient das Künstlerhaus nicht nur als Ort der Ausstellung, sondern auch der Herstellung von Kunst. 

Der Umgang mit den rohen Mauern, führt zu spezifischen kuratorischen Ausstellungen.

Die sinnlichen Vorgaben der Architektur verschränken sich mit dem grundlegenden Selbstverständnis des Künstlerhauses. 

Das Gebäude bietet die Chance, in der Korrespondenz mit den Räumen spezifische ästhetische Aussagen zu treffen und zur Diskussion zu stellen.





Daniel Spoerri mit der Kuratorin der
Ausstellung Maya Heckelmann | Foto: 

Claudia Stranghöner Das Künstlerhaus Marktoberdorf
 ist der zeitgenössischen Kunst gewidmet. 


Marktoberdorf ist als junge Stadt mit vielen zentralen Funktionen auf der einen Seite und der ländlichen Struktur der Umgebung auf der anderen Seite ein Standort, an dem durch verschiedene Formate grundlegende Begegnungen mit der Kunst für ein breites Spektrum an Menschen ermöglicht werden können. Diese Begegnungen erfordern Zeit, Raum und Kommunikation. Das bedeutet zugleich die produktive Verpflichtung, Kunstpräsentation und Kunstvermittlung stets als einen Vorgang zu verstehen. Der Name "Künstlerhaus" steht für einen lebendigen Ort, der über seine Funktion als Ausstellungsgebäude hinaus Möglichkeiten für kreative Prozesse und verschiedene Veranstaltungsformen eröffnet.

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Kaum ein Marktoberdorfer Bauprojekt hat in den vergangenen Jahren für so viel Gesprächsstoff gesorgt wie das Künstlerhaus, das 2001 eröffnet wurde. Markant steht es im Zentrum der Stadt, ein architektonischer Solitär aus rotem Klinker, kubisch in der Form, optisch beinahe an eine Festung erinnernd. Festungen dienten der Verteidigung und Aufbewahrung, waren aber auch Ausgangsgspunkt von Offensiven. In diesem Fall einer Kunstoffensive.

Die Absicht war, einen Ort zu schaffen, in dem Kunst gezeigt, betrachtet und erlebt werden kann. Den Auftrag zur Errichtung des Gebäudes erhielt das Schweizer Architektenteam Andrea Deplazes und Valentin Bearth. Sie stellten zwei würfelförmige Baukörper leicht versetzt aneinander und schlossen den Neubau mit einem ummauerten Vorhof, dem Eingangsbereich, ab. Eine Glasfuge verbindet das neue Haus mit dem Dr. Geiger-Haus aus den 20er-Jahren des 20. Jahrhunderst, in dem sich Büroräume und weitere Ausstellungsräume befinden. Ein vielfältig nutzbarer Garten schließt das Gelände nach Süden ab. Die neuen Baukörper wurden aus massiv gemauertem Klinkerstein wie mittelalterliche Türme im Kreuzverband errichtet. Die Außen- und Innenseiten zeigen Sichtmauerwerk, sind wie Gefäße ins Erdreich abgesenkt und vertikal durch Balkenlagen aus Stahlprofilen unterteilt, auf die massive Holzbohlen flächig verlegt wurden. Dadurch entstanden drei Etagen von unterschiedlicher Belichtungsqualität. 

Den rötlich-braunen Klinkern mit ihrer porös wirkenden Oberfläche wurden nur wenige Materialien hinzugefügt: Fichtenböden, Messingtüren, und Corten-Stahl. Eine Heizung im Wandsockelbereich sorgt für die gleichbleibende Temperierung. Die jeweils drei Geschosse bieten 400 m² Grundfläche und etwa 1000 m² Wandfläche.

Das Schweizer Architektenteam (www.bearth-deplazes.ch) wollte mit seinem Baukörper bewusst nicht nur einen Ort der Austellung, sondern auch einen Ort der Herstellung von Kunst schaffen: „Der werkstättliche Charakter des Künstlerhauses mit Sichtmauerwerk auch im Inneren bringt die Idee der lebendigen Galerie zum Ausdruck, deren Anliegen für einmal nicht der über alles gestellte, neutrale Raum sein will."





fonte: @edisonmariotti #edisonmarioti http://www.kuenstlerhaus-marktoberdorf.de/




--in
Museum, Künstlerhaus Marktoberdorf, as a workshop, factory or laboratory Künstlerhaus serves not only as a place of exhibition, but also the production of art.
 
Daniel Spoerri with the curator of the exhibition Maya Heckelmann | Photo:

Claudia Stranghöner Künstlerhaus Marktoberdorf is devoted to contemporary art.

With its clear, cubic architecture brick It is a unique museum.

As a workshop, factory or laboratory Künstlerhaus serves not only as a place of exhibition, but also the production of art.

Dealing with the raw walls, leads to specific curatorial exhibitions.


The sensory requirements of the architecture are interwoven with the basic self-image of the Künstlerhaus.

The building offers the chance to meet in the correspondence with the spaces specific aesthetic statements and to stimulate discussion.

Marktoberdorf is a young city with many key functions on the one hand and the rural fabric of the environment on the other side a site can be made possible to the basic through diverse formats encounters with the art for a wide range of people. These meetings require time, space and communication. This also means constantly to understand the productive obligation art presentation and art education as a process. The name "Artists' House" is a lively place, which opened about its function as an exhibition building, opportunities for creative processes and various types of events.

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Few markets Oberdorfer development has caused in recent years for as much discussion as the Artists' House, which was opened in 2001. Striking it is at the heart of the city, an architectural specimen of red brick, cubic in shape, optically almost reminiscent of a fortress. Fortresses were defending and storage, but were also Ausgangsgspunkt of offensives. In this case, an art initiative.

The intention was to create a place that can be shown and considered experienced in the art. The contract for construction of the building was awarded the Swiss architects Andrea Deplazes and Valentin Bearth. They placed two cubical structure slightly offset to one another and connected the new building with a walled courtyard, the entrance area, from. A glass joint connects the new building with the Dr. Geiger-house from the 20s of the 20th century public, where offices and other showrooms located. A variety of useful garden closes the terrain to the south. The new buildings were built from massive brick clinker as medieval towers in the cross brace. The outer and inner sides show exposed brick, are like vessels lowered into the ground, and vertically divided by joists made of steel profiles, were laid flat on the massive wooden planks. This resulted in three floors of different exposure quality.

The reddish-brown bricks with their porous active surface were added a few materials: pine floors, brass doors, and Corten steel. A heater in the wall socket area ensures the constant temperature. The three floors offer 400 m² and approximately 1000 m² of wall surface.

The Swiss team of architects (www.bearth-deplazes.ch) wanted his building aware not only a place of exhibition, but also a place of manufacture of making art: "The character of the artist werkstättliche house with exposed brickwork in the interior brings the idea of ​​living Gallery expressed their concerns will not be the over everything asked, neutral space for once. "


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